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Gesellschaft für Hopfenforschung e.V.

§ 1 Name und Sitze der Gesellschaft
§ 2 Zweck der Gesellschaft
§ 3 Selbstlosigkeit
§ 4 Mittelverwendung
§ 5 Beitritt, Austritt und Verlust der Mitgliedschaft
§ 6 Pflichten der Mitglieder
§ 7 Rechte der Mitglieder
§ 8 Organe der Gesellschaft
§ 9 Der Vorstand
§ 10 Die Mitgliederversammlung
§ 11 Der Technisch-Wissenschaftliche Ausschuss (TWA)
§ 12 Der Beirat
§ 13 Geschäftsjahr und Geschäftsbericht
§ 14 Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft, Zweckwegfall

 

 

§1 Name und Sitz der Gesellschaft

Der Verein "Gesellschaft für Hopfenforschung" ist ein eingetragener Verein. Der Verein hat seinen Sitz in Wolnzach - Hüll .

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§2 Zweck der Gesellschaft

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Hopfenanbaues. Die Förderung erfolgt im Interesse der Allgemeinheit durch Betonung des Qualitätsprinzips unter besonderer Beachtung des integrierten Pflanzenbaues. Die der ständigen Qualitätsverbesserung dienenden Forschungsergebnisse werden der internationalen Hopfen- und Brauwirtschaft zugänglich gemacht und dienen so letztlich dem Wohle und der Gesundheit des Verbrauchers. Im Einzelnen wird der Zweck der Gesellschaft insbesondere verwirklicht durch

1.  die wissenschaftliche Erforschung der Hopfenpflanze, ihrer Wachstumsbedingungen, der Schädlinge und Krankheiten des Hopfens und seiner wertbestimmenden Bestandteile
   
2.  die Neuzüchtung von Hopfensorten, insbesondere unter Berücksichtigung des integrierten Pflanzenbaues
   
3.  die Durchführung von Hopfenbonitierungskursen zur Förderung der Kultur des Hopfens.
   
4.  Der Satzungszweck erstreckt sich außerdem auf die Verleihung von Preisen und Auszeichnungen als Anerkennung hervorragender wissenschaftlicher Leistungen in brautechnologischen oder braurohstofforientierten Themen sowie hervorragende Examensleistungen an der TU München, deren finanzielle Mittel durch zweckgebundene Sonderzuwendungen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

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§3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

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§4 Mittelverwendung

1.  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
   
2.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

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§5 Beitritt, Austritt und Verlust der Mitgliedschaft

1.  Mitglieder der Gesellschaft für Hopfenforschung können alle an der Förderung des Qualitätshopfens interessierten Personen, Einzelfirmen und Personenvereinigungen, Verbände und Körperschaften werden. Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich um die Förderung der Ziele der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
   
2.  Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an den Vorstand zu richten. Der Vorstand - oder in dessen Auftrag die Geschäftsführung - entscheidet über die Annahme oder Ablehnung des Antrages.
   
3.  Der Austritt aus der Gesellschaft ist nur zum Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 12 Monaten zulässig. Der Austritt muss schriftlich erklärt werden.
   
4.  Der Vorstand kann den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen, wenn es sich mit mehr als zwei Jahresbeiträgen im Verzug befindet. Die Mitgliederversammlung beschließt den Ausschluss eines Mitgliedes bei grober Zuwiderhandlung gegen die Vereinsinteressen oder die Satzung. Der Auszuschließende ist vorher zu hören.

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§6 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben die Verpflichtung:

1.  für die Interessen des Vereins und sein Ansehen tätig zu sein
   
2.  die von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgelegten Mitgliedsbeiträge zu entrichten

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§7 Rechte der Mitglieder

1.  Die Mitgliedschaft gewährt das Recht der Teilnahme an allen Veranstaltungen der Gesellschaft.
   
2.  Sie gewährt insbesondere das Recht, in der Mitgliederversammlung der Gesellschaft zu beraten und abzustimmen.
 
   
a)  Jedes Mitglied hat eine Stimme.
   
b)  Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung kann durch einen Stellvertreter ausgeübt werden. Die Stimmrechtsvollmacht bedarf der Schriftform. Eine Person kann mehrere Mitglieder vertreten.

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§8 Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft für Hopfenforschung sind:

1.  der Vorstand
   
2.  die Mitgliederversammlung
   
3.  der Technisch-Wissenschaftliche Arbeitsausschuss
   
4.  der Beirat

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§9 Der Vorstand

1.  Der Vorstand der Gesellschaft für Hopfenforschung besteht aus sieben Personen; davon
 
   
Angehörige der Brauwirtschaft
   
Vertreter des Freistaates Bayern aus dem Geschäftsbereich des
Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten
   
Angehöriger des Hopfenhandels; das Vorschlagsrecht liegt beim Deutschen
Hopfenwirtschaftsverband e.V
   
Angehöriger der Hopfenpflanzer; das Vorschlagsrecht liegt beim Verband
deutscher Hopfenpflanzer e.V.
   
2.  Der Vorstand der Gesellschaft wird für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Für den Fall des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes innerhalb einer Wahlperiode hat eine Ersatzwahl stattzufinden. Der Vertreter des Freistaates Bayern gehört dem Vorstand ohne Wahl durch die Mitgliederversammlung an.
   
3.  Der Vorstand wählt aus seinen Mitgliedern
 
   
a)  einen Vorsitzenden
   
b)  einen stellvertretenden Vorsitzenden, der gleichzeitig das Amt des Schatzmeisters übernimmt.
   
4.  Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gemäß § 26 BGB
gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist einzelvertretungsberechtigt.
 
   
Im Innenverhältnis gilt: 
   
- Der stellvertretende Vorsitzende darf nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden handeln.
   
- Die Anstellung eines Geschäftsführers bedarf der Zustimmung des gesamten Vorstandes.
   
-   Bei Rechtsgeschäften über 5.000 EUR handeln der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam.
   
5.  Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Tritt bei der Abstimmung des Vorstandes Stimmengleichheit ein, so entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

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§10 Die Mitgliederversammlung

1.  Die Mitgliederversammlung entscheidet über folgende Angelegenheiten der Gesellschaft:
 
   
a)  die Wahl des Vorstandes
   
b)  die Wahl des Technisch-Wissenschaftlichen Arbeitsausschusses
   
c)  die Ernennung von Ehrenmitgliedern
   
d)  die Erstellung bzw. Änderung der Beitragsordnung
   
e)  die Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers nach Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes
   
f)  die Satzungsänderung
   
g)  die Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden, die unmittelbar dem wissenschaftlichen Forschungsinstitut dienen
   
h)  die Auflösung der Gesellschaft
   
i)  die Verteilung des Vermögens bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Entziehung der Rechtsfähigkeit nach § 45 BGB
   
2. 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

Der Beschluss über die Auflösung der Gesellschaft gem. Ziff. 1.h) und der Beschluss über die Änderung der Satzung bedarf jedoch der Mehrheit von 3/4 der anwesenden und vertretenen Mitglieder. Eine Änderung des § 2 sowie ein Beschluss über die Auflösung der Gesellschaft bedarf außerdem der Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten.

Die Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr einzuberufen oder wenn das Interesse der Gesellschaft es erfordert; ferner unter den Voraussetzungen des § 37 BGB. Die Einberufung hat unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen zu erfolgen. In dringenden Fällen kann die Ladungsfrist auf eine Woche verkürzt werden.

Über die Mitgliederversammlungen sind Protokolle zu fertigen, die vom Vorsitzenden des Vorstandes zu unterzeichnen sind.

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§11 Der Technisch-Wissenschaftliche Arbeitsausschuss (TWA)

1.  Der TWA besteht aus dem Vorstand und mindestens acht weiteren von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern
   
2.  Der TWA hat den Vorstand zu beraten. Er ist in allen die Forschung betreffenden Angelegenheiten zu hören. In dringenden Fällen kann die Anhörung auch schriftlich erfolgen.
   
3.  Der Vorsitzende des Vorstandes ist zugleich Vorsitzender des TWA.
   
4.  Die Amtszeit der von der Mitgliederversammlung gewählten Mitglieder beträgt, wie die Amtszeit des Vorstandes (§ 9, Ziff.2.), fünf Jahre.
   
5.  Als weitere ständige, nicht durch die Wahl gem. Ziff. 4 berufene Mitglieder gehören dem TWA an:
 
   
a)  der jeweilige Leiter des Arbeitsbereiches Hopfen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und dessen Stellvertreter
   
b)  die jeweiligen Vorsitzenden des Technischen Ausschusses sowie des Agrarausschusses des Deutschen Brauer-Bundes e.V.
   
c)  der jeweilige Vorsitzende des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V.
   
d)  der jeweilige Vorsitzende des Deutschen Hopfenwirtschaftsverbandes e.V.
   
e)  mindestens zwei Vertreter der internationalen Fachwissenschaft.
   
  Der Vorstandsvorsitzende kann in Abstimmung mit dem Präsidenten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft auch andere Mitarbeiter/innen der Landesanstalt zu den Sitzungen des TWA als Gäste einladen.
   
6.  Die Amtszeit der von der Mitgliederversammlung gem. Ziff. 4 gewählten Mitglieder endet vorzeitig mit Ablauf der Mitgliederversammlung, die stattfindet
 
   
a)  nach Beendigung des aktiven Dienstes in Unternehmen der Brauwirtschaft oder
   
b)  nach Aufgabe der aktiven Tätigkeit im Hopfenhandel bzw. als Hopfenpflanzer.
   
7.  Etwaige Ersatz- oder Ergänzungswahlen finden für die restliche Wahlperiode gem. Ziffer 4. statt.

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§12 Der Beirat

Der Vorstand ist ermächtigt einen Beirat zu berufen, der ihn in allen wichtigen Angelegenheiten berät. Er besteht aus mindestens 5 Mitgliedern. Der Beirat tagt mindestens einmal im Jahr. Beiratssitzungen leitet der Vorsitzende des Vorstandes, im Falle der Verhinderung ein anderes Mitglied des Vorstandes.

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§13 Geschäftsjahr und Geschäftsbericht

1.  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
   
2.  Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung innerhalb eines Jahres nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres einen Geschäfts- und Kassenbericht vorzulegen.
   
3.  Der Geschäfts- und Kassenbericht ist von einem vereidigten Wirtschaftsprüfer zu begutachten.

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§14 Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft, Zweckwegfall

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Wissenschaft und Forschung (Brauwissenschaft).

Zur Durchführung dieses Beschlusses ist die Einwilligung des Finanzamtes erforderlich.

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Wolnzach, den 26. März 2007